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Eigentlich ist die Bildung von Rettungsgassen bei Staus Pflicht. Allerdings kommen Einsatzfahrzeuge oftmals nur schwer an Unfallorte, weil diese Gassen blockiert sind. Hier will das Stuttgarter Innenministerium gegensteuern. (Foto: BS/Petra Bork, pixelio.de)
Kampagne gestartet

Verkehrsteilnehmer sollen zur Bildung einer Rettungsgasse angehalten werden

In Baden-Württemberg hat die Kampagne "Rettungsgasse - rettet Leben" begonnen. Im Rahmen der Aktion, die vom Stuttgarter Innenministerium, dem ADAC Württemberg und dem Fahrlehrerverband Baden-Württemberg getragen wird, soll die Polizei auf Autobahnen und zweispurigen Bundesstraßen insgesamt 60 Brückenbanner anbringen, die zur Bildung von Rettungsgassen auffordern. (16.02.2018)

Mobilität müsse nach dem VDE ganzheitlich gedacht werden und sich nicht nur auf den reinen ÖPNV konzentrieren. Bahn, Fußverkehr, Busse und Park+Ride-Plätze müssten sinnvoll verknüpft werden. (BS/Rainer Sturm, Pixelio.de)
Nicht zu Ende gedacht?

Die Krux mit dem kostenlosen ÖPNV

Die Bundesregierung hat in einem Brief an den EU-Umweltkommissar Karmenu Vella Vorschläge zur Verbesserung der Luftqualität in Deutschland geäußert. Als einer davon gilt die Möglichkeit den ÖPNV kostenlos anzubieten. In den Städten Bonn, Essen, Herrenberg, Reutlingen sowie Mannheim könne das Vorhaben getestet werden. Aber es obliege eben diesen, es abzuwägen und durchzuführen. Mit diesen Vorschlägen möchte die Bundesregierung eine Klage der EU-Kommission abwenden. (16.02.2018)

Das "Handbuch der Militärattachés" ist in achter, überarbeiteter Neuauflage erschienen. (Cover: BS/Wedemeyer)
Neu auf dem Markt

Militärattaché-Handbuch und Moderne Streitkräfte CIR

Gebannt starrt die "Strategic Community" hierzulande auf die zu erwartende Sicherheits- und Verteidigungspolitik der künftigen Bundesregierung. Aus diesem Bereich legt der Behörden Spiegel zwei neue Sonderpublikationen vor: das "Handbuch der Militärattachés in Deutschland 2018" sowie die Ausgabe "Cyber- und Informationsraum" (CIR) aus der Schriftenreihe "Moderne Streitkräfte". (16.02.2018)

Dr. Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (Foto: BDSV)
Kommentar

Was bringt die "GroKo neu" für unsere Sicherheit?

(BS) Es ziehen sich Schwerpunkte wie Innere Sicherheit, Digitalisierung/Cyber und Europa als "rote Fäden" durch den Koalitionsvertrag. Dies entspricht der verbreiteten Gefühlslage in der Politik und in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung und Öffentlichkeit. Entsprechend sparsamer fällt das Kapitel zur klassischen Verteidigung gegenüber äußerer Bedrohung aus. Dass sich diese insbesondere seit der Krim-Annexion im Jahr 2014 deutlich verschärft hat, unterliegt bei Fachleuten keinem Zweifel. In der deutschen Öffentlichkeit ist dies jedoch nicht richtig angekommen bzw. wird gerne verdrängt. (16.02.2018)

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Generalleutnant a.D. Dr. Klaus Olshausen (Foto: BS/privat)
Wohltaten und Umverteilung vor Sicherheit und Verteidigung

Viele Worte – fragliche Ressourcen

Schon im Wahlkampf im letzten Jahr war offensichtlich, dass zu den wortgewaltigen Konzepten in der EU und zu den bereits 2016 gebilligten Verpflichtungen in der NATO gegenüber dem Wähler kein reiner Wein einschenkt wurde, was dies an Veränderungen und erheblichen zusätzlichen Mitteln vor allem auch im Bundeshaushalt für unsere Bundeswehr insgesamt bedeutet. (15.02.2018)

Der deutsche ITK-Markt prosperiert und ist auch 2018 weiter auf Wachstumskurs. Würde es mehr Fachkräfte geben, hätte der ITK-Markt laut Bitkom aber noch viel mehr Wachstumspotenzial. (Grafik: BS/Bitkom; Quelle: Bikom, EITO, IDC, GfK) Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.
Digitalbranche floriert

42.000 zusätzliche Arbeitsstellen erwartet

Der digitale Wandel lässt die Beschäftigungszahlen und die Umsätze in der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK) nach oben schnellen. Gebremst wird das Wachstum jedoch durch Engpässe bei den Fachkräften. (15.02.2018)

Dem US-Justizministerium ist die Zerschlagung eines international organisierten Rings von Kreditkartenbetrügern gelungen. (Foto: CafeCredit.com, cc by 2.0, flickr.com)
Cyber-Kriminalität

Internationaler Betrüger-Ring zerschlagen

US-amerikanische Behörden haben eine grenzübergreifend agierende Bande von Kriminellen ausgehoben, die über die Internetplattform Infraud Identitätsdiebstähle und Kreditkartenbetrüge organisiert hatten. (09.02.2018)

Predicitive Policing-Prognosen machen sich das Near Repeat-Phänomen zunutze: In geografischen Räumen, in denen ein Delikt verübt wurde, muss häufig mit Folgedelikten in kurzem zeitlichen Abstand gerechnet werden. (Foto: IfmPt)
Predicitive Policing

Vorausschauend Arbeiten

Predictive Policing hat sich vom Trendbegriff zum konkret angewandten Konzept entwickelt. Systeme zur Prognose von Deliktwahrscheinlichkeiten in bestimmten Regionen sind bei vielen Polizeien im Wirkbetrieb oder werden in Projekten evaluiert. Bisherige Erfahrungen zeigen: Gute Prognosen sind möglich. Entscheidend ist es, Prozesse so zu gestalten, dass Ergebnisse zielführend eingesetzt werden können. (08.02.2018)

Sie sind die Lebensversicherung der Sicherheitskräfte und deshalb müssen sie besonders robust sein. Aber was bedeutet "Robustheit" im Kontext von Waffen? (Foto: Dirk Vorderstraße, CC BY 2.0, flickr.com)
Was ist eigentlich robust?

Anforderungen an die Ausrüstung der Sicherheitskräfte

"Beim G20-Gipfel sind zum ersten Mal Spezialeinheiten mit Sturmgewehren durch die Stadt gegangen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten", so Bernd Heinen, Inspekteur der nordrhein-westfälischen Polizei auf dem Europäischen Polizeikongress. Die Ausrüstung der Sicherheitskräfte müsse für jegliche Situation vorhanden sein, aber gleichzeitig kompakt. (08.02.2018)

Innovationen sind sein Markenzeichen: Akif Ekin. (Foto:Ekin Technology)
Safe Cities

Vernetzung und Mobilität

Mobile und stationäre "City Scanner" seien in der Lage, Autokennzeichen ebenso zu identifizieren wie Gesichter, so Akif Ekin, Präsident von Ekin Technology. Die mobilen Scanner könnten an einem Polizeiauto, aber auch an einem Fahrrad angebracht werden, und automatisch alle Nummernschilder beim Vorbeifahren abgleichen. (08.02.2018)

Differierten in der Bewertung der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Nachrichtendiensten: Dorothea Marx (3.v.r.) Stephan Thomae (r.). (Foto: BS/Dombrowsky)
Terrorabwehr im Fokus

Innenpolitiker nehmen Stellung

Die Zentralisierung des Informationsaustauschs im Bereich "Terrorismus" sei "evident erforderlich". Das sagte die thüringische SPD-Landtagsabgeordnete Dorothea Marx mit Blick auf das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) von Bund und Ländern. Die Vorsitzende des Erfurter NSU-Untersuchungsausschusses äußerte "ein klares Ja" zur Vernetzung der Sicherheitsbehörden. Schließlich seien auch Terrorgruppen und Organisierte Kriminalität häufig miteinander vernetzt. (07.02.2018)

Christian Scherf von der Axon Public Safety Germany SE. (Foto: BS/Dombrowsky)
Automatisierung von Arbeitsprozessen

Neue Einsatzmittel, neue Herausforderungen

Egal, ob Body-Cams oder Distanzelektroimpulsgeräte: Neue Einsatzmittel erzeugen zusätzliche digitale Beweismittel und damit neue Herausforderungen. (07.02.2018)

Warnte vor den Gefahren der fortschreitenden Vernetzung: BfV-Präsident Dr. Hans-Georg Maaßen. (Foto: BS/Dombrowsky)
Vernetzung kann gefährlich sein

Dr. Hans-Georg Maaßen auf dem EPK

"Vernetzen ist das Stichwort unserer Zeit." Schließlich kenne dieser Prozess heutzutage keine Grenzen mehr. Darauf wies der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Dr. Hans-Georg Maaßen, hin. Aber auch Terroristen und Kriminelle machten sich die Entwicklung zunutze und vernetzten sich immer stärker im Cyber-Raum. Dort träfen islamistische Propagandisten kaum auf Hindernisse und seien zudem von den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) nur sehr schwer dingfest zu machen. Deshalb seien solche Räume eine "große sicherheitspolitische Herausforderung", unterstrich Maaßen. (07.02.2018)

Diskutierten über Vernetzung bei der Verfolgung von Kindesmissbrauch im digitalen Raum (v.l.n.r.): Cathrin Bauer-Bulst, Prof. Klaus M. Beier, Kevin Schomburg (Moderator), Johannes-Wilhelm Rörig, Katrin Schwedes und Steven Wilson. (Foto: BS/Dombrowsky)
WhiteIT-Symposium

Bessere Vernetzung zur Aufklärung

Der aktuelle Fall von sexuellem Missbrauch und kommerzieller Ausbeutung eines Kindes durch die eigene Mutter und ihren Lebensgefährten in der Nähe von Freiburg ist "die Spitze eines hässlichen Eisbergs", beschreibt der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig. Allerdings stellt er einen Wendepunkt dar, hofft Rörig. Das öffentlich ausgelöste Entsetzen solle ein Umdenken in Gang setzen, das zum einen eine größere Sensibilisierung innerhalb der Gesellschaft schaffen und zum anderen Türen für erweiterte Ermittlungsmöglichkeiten öffnen könnte. (07.02.2018)

Im Fachforum zum Thema Cyber-Sicherheit auf dem Europäischen Polizeikongress warnte Dirk Kunze vom LKA NRW vor einem leichtfertigen Umgang mit Informationen im Alltag. (Foto: BS/Dombrowsky)
Cyber-Sicherheit

Vorbeugen und unterdrücken

Sich gegen Bedrohungen im Cyber-Raum bestmöglich zu wappnen, erfordert mehr als präventive Maßnahmen. Da ein absoluter Schutz zumindest gegen professionelle und gezielte Angriffe nicht möglich ist, sind auch Kompetenzen für Reaktion und Krisenmanagement erforderlich. Wirksame Cyber-Abwehr verbindet Prävention und Repression. Basis dafür ist ein tiefes Verständnis der konkreten Gefahren. (07.02.2018)

Georg Scharpenack, Geschäftsführer von Ulbrichts Protection auf dem Europäischen Polizeikongress, erläutert die aktuellen Anforderungen an Schutzhelme für die Polizei und inwieweit Titan-Helme mehr Schutz bieten – insbesondere gegenüber ballistische Waffen. (Foto: BS/Dombrowsky)
Streifenpolizisten sind immer die ersten!

Bessere Schutzausrüstungen und sichere Kommunikationsmedien

"Polizisten im Streifendienst sind immer die ersten, die vor Ort sind und sie erwartet das Unerwartete. Deswegen brauchen sie auch den Schutz vor dem Unerwarteten", betont Georg Scharpenack, Geschäftsführer von Ulbrichts Protection auf dem Europäischen Polizeikongress. Neben der Schutzausrüstung spielt auch die Kommunikation zwischen den Polizisten eine große Rolle. (07.02.2018)

Diskutierten über die künftigen Anforderungen der Spezialeinsatzkräfte: Olaf Lindner, Jerome Fuchs, Moderator August Hanning und Bernhard Treibenreif. (Foto: BS/Dombrowsky)
Europäischer Polizeikongress

Anforderungen und Anerkennung

"Die Zukunft ist nicht einfach, das ein oder andere Szenario wird noch kommen, darauf müssen wir uns vorbereiten", sagt Olaf Lindner, Präsident der Bundespolizeidirektion 11 und früherer Chef der Spezialeinheit GSG 9 der Bundespolizei, und fordert: "Dazu müssen wir uns mehr vernetzen, national und international, auch mit den Nachrichtendiensten und dem Militär bis auf die operativ-taktische Ebene." (07.02.2018)

Christian Scherf plädiert für eine länderübergreifende digitale Asservatenkammer. (Foto: BS/Dombrowsky)
Europäischer Polizeikongress

Beweismittel besser verwalten

Digitale Beweismittel spielen eine große Rolle bei der Ermittlungsarbeit und das längst nicht nur bei Cybercrime oder Straftaten mit dem Tatmittel Internet. Der Umgang mit steigenden Datenmengen wird dabei zur immer größeren Herausforderung. Lösungen für ein effizientes Management von digitalen Asservaten werden gebraucht. (07.02.2018)

Gab einen Überblick über Handwaffentechnik: Dr. Matthias Weber von H&K (Foto: BS/Dombrowsky)
Polizeiwaffen bei veränderten Bedrohungslagen

Wirktechnische Anforderungen an die Industrie

Bei der Bewaffnung "nähern sich die polizeilichen Anforderungen den militärischen immer mehr an". Das konstatierte gestern Dr. Matthias Weber, Bereichsleiter Vertrieb beim Handwaffen-Hersteller Heckler & Koch (H&K), auf dem 21. Europäischen Polizeikongress in Berlin. Deshalb habe er von "wirktechnischen" Anforderungen an Polizeibewaffnung gesprochen, da "Wirkung im Ziel" eigentlich eine militärische Diktion sei. (07.02.2018)

"Für mich ist verwunderlich, dass Dinge sofort zum Problem werden, sobald Videokameras im Spiel sind", entgegnete Ernst G. Walter, Bundvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG). (BS/Dombrowsky)
Europäischer Polizeikongress

Intelligente Videoüberwachung

Dank moderner Analysealgorithmen können heute bereits Gegenstände, Gesichter und sogar Verhaltensweisen in Videos automatisiert erkannt werden. Daraus ergeben sich große Chancen für polizeiliche Fahndung und Gefahrenabwehr. Erste Ergebnisse eines Tests am Berliner Südkreuz geben Anhaltspunkte, wie Anspruch und Wirklichkeit zusammenzubringen sind. Unklar ist derzeit die rechtliche Umsetzbarkeit. (06.02.18)



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